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Die beiden Motive "Fußball" und "Ringen"
setzen die Reihe der 150-Yuan-Goldmünzen fort.




Die dritte Serie teilkolorierter Silbermünzen zu
"Beijing 2008" würdigt traditionelle chinesische
Volkskünste.
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Mit großer Spannung wurde die dritte Serie des
Gedenkmünzen-Programms von Gastgeber China zu den diesjährigen
Olympischen Sommerspielen in Peking erwartet. Auf der "World
Money Fair" in Berlin feierte sie Premiere.
Im Mittelpunkt des Interesses stand in Berlin die dritte Serie
aus dem Olympia-Münzenprogramm zu Beijing 2008
von China. Schließlich ist das Reich der Mitte nicht
nur Gastgeber der diesjährigen Sommerspiele, sondern
war auch Ehrengastland der bedeutendsten internationalen Münzenmesse
World Money Fair 2008.

In Berlin präsentierten hochrangige Vertreter
des "Ehrengastlands" China die neuen Olympia-Gedenkmünzen.
Foto von links: Li Long, Vorstandsvorsitzender China Gold
Coin Inc., Ye Ying-nan, Direktor der Peoples Bank of China,
und Ao Hui-cheng, Vorstandsvorsitzender der China Banknote
Printing & Minting Co.
Von besonderem Reiz für die Sammler weltweit sind die
schon klassischen Olympia-Ausgaben Chinas in 10 Yuan Silber
und 150 Yuan Gold. Pro Serie gibt es jeweils vier Silberunzen
sowie zwei Drittelunzen in Gold, wobei die Silbermünzen
als Besonderheit auch bei der dritten Serie eine Teilkolorierung
ausweisen. Waren hier die beiden bereits erschienenen Vierer-Sätze
traditionellen Kinderspielen und Spielzeugen bzw. architektonischen
Sehenswürdigkeiten und historischen Ornamenten des Landes
gewidmet, so werden auf den ab April 2008 verfügbaren
Münzen der 3. Serie traditionelle Volkskünste dazu
passenden Kunstobjekten gegenüber gestellt.
Traditionelle Volkskünste auf den vier Silberunzen
Auf der ersten Münze wird die weltberühmte, über
200 Jahre alte Pekingoper gewürdigt, die auf ganz eigene
Weise Gesang, Schauspiel und Tanz miteinander verbindet. Dargestellt
ist eine typische Theaterszene sowie rechts in Farbe eine
Maske der Pekingoper.
Ein weiteres Münzmotiv zeigt den folkloristischen Yangge-Tanz
der Han-Volksgruppe, der über 90 Prozent der heutigen
Bevölkerung Chinas angehören. Bei dem Tanz, der
vor allem im Norden des Landes populär ist, wird zumeist
mit Seidenfächer und Taschentuch getanzt. Als koloriertes
Gestaltungselement ist am rechten Münzrand ein Beispiel
chinesischer Paperschneidekunst abgebildet.
Die dritte Silberunze stellt gegenüber einer farbigen
Schattentheater-Figur den Löwentanz dar. In diesem Fall
ist es der sogenannte Wenshi-Stil, der ein sanftes
und lustiges Bild des Löwen verkörpert.
Die vierte 10-Yuan-Gedenkmünze zeigt eine typische Szene
in einem traditionellen Pekinger Teehaus als Ort der Geselligkeit.
Rechts ist ein buntes Frühlingsfestbild zu sehen, wie
es üblicherweise während der Feier des Frühlingsfestes
zur Dekoration der Wohnungen dient.
Ringen und
Fußball und Ringen in Gold
Die 150-Yuan-Goldmünzen sind wieder antiken chinesischen
Sportarten in Kombination mit passenden modernen Sportpiktogrammen
gewidmet. Auf den beiden neuen Ausgaben aus der dritten Peking-2008-Serie
werden nun das Ringen und der Fußball gewürdigt.
Das erste Motiv ist nach der Wandmalerei Prinz Sumo
Ringen gestaltet, die in Höhle 290 der Dunhuang-Grotten
vor rund 1500 Jahren angefertigt wurde und zwei ineinander
verhakte Ringer zeigt. Die zweite Goldausgabe stellt das Cuju
dar, ein altes Fußballspiel, das in Zeiten der Feudalherrschaft
zur Unterhaltung des Adels diente. Entsprechend lässt
die Kleidung des abgebildeten Spielers auf seine aristokratische
Herkunft schließen.
In unserem nächsten Heft berichten wir nochmals ausführlich
über Chinas dritte Peking-2008-Serie inklusive der ebenfalls
darin enthaltenen Spezial-Münzriesen in einem Kilogramm
Silber, sowie fünf Unzen und schwindelerregenden 10 Kilo
Gold.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe März/April 2008.
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