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Knappe Auflagen und hohe Nachfrage führt bei den
neuen chinesischen Olympia-Münzen zu Preissteigerungen.
Die 5-Unzen-Goldmünze ist längst restlos ausverkauft.
 

Das größte Gedenkmünzen-Programm,
das je zu zu Olympischen Winterspielen erschienen ist, legt
Kanada anlässlich "Vancouver 2010" auf.
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Die internationalen Gedenkmünzen zu Peking 2008
und Vancouver 2010, allen voran natürlich die der Gastgeberländer,
führen eine lange erfolgreiche Tradition weiter. Und
sie belegen erneut: Olympiamünzen gehören nach wie
vor weltweit zu den absoluten Top-Sammelgebieten.
Das weltweit beliebte numismatische Sammelgebiet Olympische
Spiele steht derzeit ganz im Zeichen der Sommerolympiade
Peking 2008 und der nächsten Winterspiele in Vancouver
2010. Die große Beliebtheit des Olympia-Sammelgebiets
rührt nicht zuletzt daher, dass es sich auf Jahrtausende
alte Traditionen berufen kann. Olympiamünzen sind also
keine Modeerscheinung, sondern gehören von Beginn
an zur Numismatik.
Schon in der griechischen Antike gab es zahlreiche Olympiamünzen,
die Sportarten wie das Bogenschießen, Ringen oder Wagenlenken
zeigten, aber auch auf die Preise für siegreiche Athleten
hinwiesen. Ein vorläufiges Ende für die frühen
Prägungen kam Ende des vierten Jahrhunderts, als der
römische Kaiser Theodosius I. per Dekret alle heidnischen
Kulte verbot, worunter auch die Olympischen Spiele fielen.
Nach einer Pause von mehr als eineinhalb Jahrtausenden wurden
die Olympischen Spiele 1896 wieder geboren. Seit Anbeginn
der Neuzeit hatten ihr Geist und ihre Ideale eine große
Anziehungskraft auf Intellektuelle und Literaten in ganz Europa
ausgeübt, weshalb es dann auch der französische
Sozialwissenschaftler Pierre de Coubertin war, der als moderner
Gründervater in Erscheinung treten sollte. Auf die ersten
Olympiamünzen der Moderne mussten die Sammler allerdings
noch über ein halbes Jahrhundert warten.
Erst anlässlich der XV. Olympischen Sommerspiele in Helsinki
1952 war es Finnland, das die ersten Olympia-Gedenkmünzen
prägte. Sie erschienen 1951 und 1952 (siehe aufgeprägtes
Datum) mit 500 Markka Nennwert in Silber. Die ersten Gedenkmünzen
zu Olympischen Winterspielen wiederum folgten von Österreich
anlässlich der IX. Winterolympiade in Innsbruck 1964
mit 50 Schilling Nennwert in Silber.
Kanada lieferte dann weitere zwölf Jahre später
anlässlich der XXI. Sommerspiele in Montréal 1976
die nächste Neuerung, indem es die ersten olympischen
Goldmünzen eines Gastgeberlandes prägte und
auch zur XXI. Winterolympiade Vancouver 2010 sorgt Kanada
wieder für numismatische Überraschungen.
Als nächstes folgen nun sportlich gesehen im kommenden
Jahr die XXIX. Olympischen Sommerspiele in Peking 2008, was
für Gastgeber China eine große Ehre bedeutet und
entsprechend mit einem beeindruckenden Gedenkmünzen-Programm
gewürdigt wird. Zum ersten Mal finden die Olympischen
Spiele im bevölkerungsreichsten Land der Erde statt,
was sicherlich mit ein Grund dafür ist, dass die chinesischen
Peking-2008-Gedenkmünzen sich weltweit einer riesigen
Nachfrage erfreuen.
Lesen Sie in der Titelgeschichte
des Deutschen Münzen Magazins 6/2007:
- Weltweit begehrt: Deutliche Wertsteigerungen bei Gedenkmünzen
des Peking-2008-Programms
- China: 5-Unzen-Goldmünze nach kurzer Zeit restlos ausverkauft
- Kanada: Die erste Anlagemünze mit den Olympischen Ringen
- Vancouver 2010: Münzprogramm der Superlative
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