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999,99 Tausendstel - das ist praktisch chemisch reines
Gold. Jetzt wird es erstmals bei einer Anlagemünze eingesetzt.
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Die Royal Canadian Mint (RCM), die staatliche Münzprägestätte
Kanadas, setzt beim Maple Leaf neue Maßstäbe in
der Herstellung von Gold-Anlagemünzen.
Erstmals weltweit wird bei einer Anlagemünze Gold höchster
Reinheit eingesetzt: Five Nine Fine (fünf
Neunen fein) das bedeutet einen Goldgehalt von 999,99/1000.
In 100 Kilo Edelmetall darf also höchstens ein Gramm
anderer Bestandteile sein, oder anders ausgedrückt: 10
Teile Silber, Kupfer, Eisen oder Zink pro einer Million Teile
Gold. Nur in der exklusiven kanadischen 350-Dollar-Sammlerserie
wurde bislang von einer Staatsmünze das gelbe Edelmetall
in diesem extremen Reinheitsgrad verwendet.
Was auf den ersten Blick auffällt, ist das neue Design
des Maple Leaf. Es zeigt das Ahornblatt in einer geänderten
Zeichnung drei Blätter als Zweig verbunden
und einer zwölfeckigen Randgestaltung. Auch das ist eine
Premiere, präsentiert sich der goldene Maple
Leaf doch seit seiner Einführung 1979 praktisch unverändert
und soll in der bekannten Form auch weiter erscheinen.
Das neue Design bleibt auf die Erstausgabe der 200-Dollar-Gold-Anlagemünze
beschränkt. Nur mit der Jahreszahl 2007 wird es dieses
Motiv geben, und das auf maximal 30.000 Exemplaren. Auf diese
Höchst-Prägemenge hat sich die RCM verbindlich festgelegt,
was diese 1-Unzen-Münze von normalen Anlagemünzen
unterscheidet und sie zu einem lupenreinen Sammlerstück
macht.
Zur Markteinführung des 999,99er Gold-Maple-Leaf gab
es übrigens einen Paukenschlag: Medienwirksam verausgabte
die Royal Canadian Mint motivgleich, nur mit um 90 Grad verdrehter
Perspektive, die größte Goldmünze der Welt:
100 Kilo schwer, einen halben Meter im Durchmesser und mit
einem Nennwert von einer Million Dollar!
Spezifikationen: Maple Leaf, 2007, 200 Dollar, 999,99
Au, 30 mm, 1 Unze.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe September / Oktober 2007.
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