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Drei neue Motive auf acht Kursmünzen steuert Malta
ab 2008 zur Euro-Sammlung bei: das Malteserkreuz auf den Höchstwerten,
Landeswappen und ein prähistorischer Altar sind auf den
Cent-Münzen.



Zypern ein Land mit Jahrtausende alter Kultur,
großen Schifffahrtstraditionen und einer intakten Natur:
So präsentiert sich der politisch geteilte Inselstaat
auf seinen neuen Euro- und Cent-Münzen.
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Malta und Zypern können nach dem Willen von EU-Kommission
und Europäischer Zentralbank 2008 den Euro einführen.
Damit beginnt die Jagd der Sammler auf die letzten Münzen
dieser Länder in alter Währung.
EU-Währungskommissar Joaquin Almunia veröffentlichte
am 16. Mai einen Bericht, wonach Malta und Zypern die Voraussetzungen
für einen Beitritt zur Währungsunion am 1. Januar
2008 erfüllen. Auch die Europäische Zentralbank
(EZB) hat eine positive Stellungnahme abgeben. Die endgültige
Entscheidung, ob der Euro reif ist für die Insel(n),
treffen die europäischen Staats- und Regierungschefs
im Sommer. Sie folgen aber in der Regel den Empfehlungen aus
Brüssel und Frankfurt.
Außerdem gibt es an der Aufnahme Maltas und Zypern ökonomisch
kaum etwas auszusetzen. Beide Mittelmeerinseln erfüllen
die EU-Bedingungen zu Inflation, Zinsen, Neuverschuldung,
Staatsverschuldung und Währungsstabilität, erklärten
Kommission und EZB. Auf den Euro-Wirtschaftsraum dürfte
der Beitritt der beiden Länder mit zusammen nur 1,5 Millionen
Einwohnern dagegen keine größeren Auswirkungen
haben. Ihre Wirtschaftsleistung macht gerade einmal 0,2 Prozent
der Eurozone aus.
Für Sammler sind Malta und Zypern dafür aber umso
interessanter: Je kleiner das Land, desto geringer die Auflagen
der Münzen. Jetzt beginnt also das bekannte Spiel: Schnell
noch die letzten Münzen in alter Währung ergattern,
die sich ja auch bei den übrigen Euroländern als
besonders begehrt erwiesen haben. Diese Stücke dokumentieren
eindrucksvoll den Übergang zur Gemeinschaftswährung.
Letzte Pfund-Gedenkmünze Zyperns offiziell ausverkauft
In Zypern gilt die letzte Silber-Gedenkmünze in der Landeswährung
Pfund dem Europa-Jubiläum 50 Jahre Römische
Verträge, was diese Prägung natürlich
doppelt interessant macht. Bekanntlich waren die EU-Mitglieder,
die noch nicht in der Eurozone sind, eingeladen, bei der großen
Gemeinschaftsserie mitzumachen, indem sie das Motiv der 2-Euro-Gedenkmünzenserie
(siehe nächste Seiten) übernehmen. Zypern machte
von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die letzte Gedenkmünze
ist deshalb bei den Sammler besonders gefragt. Kein Wunder,
dass die Miniauflage von nur 5.000 Exemplaren bereits vor
der Entscheidung über die Aufnahme in die Eurozone bei
der offiziellen Ausgabestelle längst ausverkauft war.
Begehrt: letzter Kursmünzensatz Maltas in alter Währung
Auch aus Malta ist 2007 mit einer Silber-Gedenkmünze
zu
rechnen. Das Thema dieser Ausgabe war jedoch bis Redaktionsschluss
noch nicht veröffentlicht. Erschienen dagegen ist bereits
Maltas Kursmünzensatz 2007, der die letzten Umlaufmünzen
des Landes vor der Euro-Einführung enthält. Es sind
dies die bekannten Stückelungen zu 1 bis 50 Cent sowie
eine Münze zu einer Maltesischen Lira mit Tier- und Pflanzenmotiven.
In der Mitte des Satzes ist das kleinste Nominal angeordnet,
eine 5-Mils-Münze im Wert eines halben Malta-Cent. Ein
farbig bedruckter Klappfolder mit Informationen und Fotos
zum Land bildet die repräsentative Verpackung des Jahrgangssatzes
2007.
Durch die Integration der beiden Länder wächst der
Euro-Club von 13 auf 15 Vollmitglieder. Von den zehn Staaten,
die im Mai 2004 der EU beigetreten sind, hat es bis dato nur
Slowenien in die Währungsunion geschafft. Litauen kämpfte
im Vorjahr vergeblich um Einlass, da es das Inflationskriterium
knapp verfehlte.
Slowakei ist chancenreicher Kandidat für 2009
Gute Chancen auf eine baldige Euro-Mitgliedschaft rechnet
sich dagegen die Slowakei aus: Das Design der nationalen Seiten
der slowakischen Euro- und Cent-Münzen wurde kürzlich
offiziell mit der Jahreszahl 2009 präsentiert.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe Juli / August 2007.
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