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Präsentation des Silber-Koala aus Australien.

Die Messestände waren dicht umlagert.

Feier für Messe-Ehrengast Kasachstan.

Münzauktion brachte Top-Ergebnis.
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Mit über 11.000 Besuchern übertraf die World
Money Fair 2007 in Berlin sogar noch die Marke der Premierenveranstaltung
des letzten Jahres.
Die World Money Fair bot auch 2007 wieder echte Weltpremieren:
Kanada präsentierte erstmals sein Münzprogrammn
zu den Olympischen Spielen Vancouver 2010, China stellte
seine zweite Serie zu den Sommerspielen von Peking 2008 vor
und Australien feierte die Erstausgabe einer neuen Koala-Silberdoller-Reihe.
Luxemburg legte wie Deutschland den Ersttag seiner neuen 2-Euro-Gedenkmünze
auf den Eröffnungstag der Messe und zahlreiche weitere
Nationalbanken und Münzämter zeigten erstmals Fotos
und Probeprägungen ihres 2007er Programms im Mediaforum
des Kongresszentrums. Darüber hinaus war das breitgefächerte
Angebot des Fachhandels für viele Sammler und Schnäppchenjäger
schon alleine Grund genug, auch diesmal wieder nach Berlin
zu reisen.
Ehrengastland Kasachstan
Es gehört zur Tradition der World Money Fair, jedes Jahr
ein anderes Land in den Mittelpunkt der Münzen-Weltmesse
zu stellen. Ehrengast 2007 war Kasachstan, das vor genau 15
Jahren die neue Landeswährung, den Tenge, einführte.
Dabei hat Kasachstan zu Deutschland und Berlin eine ganz besondere
Beziehung. Die Berliner Münzstätte nämlich
war es, die die ersten Münzwerkzeuge für die damals
noch im Aufbau befindliche kasachische Münzanstalt herstellte,
und die deutsche Firma Gräbener lieferte die modernen
Prägemaschinen.
Für viele Sammler hierzulande war es wohl der erste Kontakt
mit Münzen des zentralasiatischen Staates, dem flächenmäßig
neuntgrößten Land der Erde übrigens, mit rund
15 Millionen Einwohnern. Viele Besucher zeigten sich durchaus
angetan von der Themenvielfalt, den naturalistischen
Motiven und der Qualität der Münzen Kasachstans.
Für manchen vielleicht der Beginn einer neuen Sammelleidenschaft.
Drei Millionen Euro Versteigerungserlös
Und nicht nur Neuheiten gab es auf der World Money Fair in
Berlin zu bestaunen, sondern natürlich auch zahlreiche
Münzraritäten. Einen Verkaufsrekord verbuchte das
Auktionshaus Künker, das in seiner Berliner Auktion an
nur einem einzigen Tag für 2,99 Millionen Euro Münzen
und Medaillen versteigerte. Das Ergebnis ist umso beachtlicher,
als der ursprüngliche Schätzpreis für alle
Stücke nur rund bei der Hälfte dieser Summe lag.
Um viele Raritäten entwickelten sich regelrechte Bietergefechte,
die den Preis in die Höhe trieben.
Herausragend waren vor allem die Preissteigerungen bei russischen
Münzen und Medaillen. So kam ein Dukat von 1729 aus Moskau,
der nur 3,33 Gramm wiegt, bei einem Schätzpreis von 15.000
Euro erst bei 60.000 Euro zum Zuschlag. Noch drastischer fiel
die Steigerung bei einem 10-Rubel-Stück von 1762 aus,
das mit 10.000 Euro ausgerufen wurde und schließlich
für stolze 68.000 Euro den Besitzer wechselte. Der neue
Reichtum in Russland hat auch den Sammlermarkt erfasst. Aber
auch viele deutsche Münzraritäten kamen erheblich
über dem Schätzpreis unter den Hammer und stützen
damit den schon seit Jahren beobachteten Wertsteigerungstrend
bei historischen Münzen.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe März / April 2007.
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