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1967 - 2007:
40 Jahre Krügerrand.
Das Motiv der berühmten südafrikanischen Goldmünze
ist seither unverändert.

Nur 700 stolze
Besitzer pro Jahrgang
dürfen das Krügerrand-Prestige-Set ihr eigen
nennen. Es enthält alle vier Stückelungen in der
höchsten Prägequalität Polierte Platte.
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Der südafrikanische Krügerrand ist nicht
nur die international bekannteste und meist verkaufte Goldmünze,
sondern war auch die erste moderne Anlagemünze der Welt.
Bereits vor 40 Jahren, am 3. Juli 1967, wurde sie erstmals
geprägt.
Südafrikas Krügerrand, der in diesem Jahr seinen
40. Geburtstag feiert, ist der Pionier unter den modernen
Anlagemünzen. Er ging bereits am 3. Juli 1967 an den
Prägestart und verbucht seitdem große Gewinne als
meist verkaufte Goldmünze der Welt. Sein Name hängt
eng mit der Geschichte der Goldgräberei zusammen. Er
leitet sich nämlich ebenso wie die Währungseinheit
Rand von dem im Nordosten Südafrikas gelegenen
Höhenzug Witwatersrand her, wo ab Ende des
19. Jahrhunderts die weltweit größten Goldvorkommen
gefunden wurden. Diesem Umstand verdankt übrigens auch
die hier im Jahr 1886 gegründete Goldgräberstadt
Johannesburg ihren Ursprung.
Landesvater und Nationaltier
Der erste Namensteil des Krügerrands dagegen ehrt Paul
Krüger (1825-1904), der 1884 als erster Staatspräsident
die Südafrikanische Republik zur Unabhängigkeit
führte (siehe auch Kasten auf gegenüber liegender
Seite). Entsprechend ist sein von Otto Schultz entworfenes
Porträt von Anfang an auf dem Krügerrand abgebildet.
Ebenso unverändert blieb auch das von Coert Laurens Steynberg
gestaltete Motiv der Rückseite, die traditionsgemäß
der Springbock als südafrikanisches Nationaltier ziert.
Gleich geblieben ist auch die 22-karätige Goldlegierung
(917/1000 Feingehalt) mit dem ansehnlichen Kupferanteil, der
für den charakteristischen rötlichen Glanz verantwortlich
ist. Deshalb wiegt die große 1-Unzen-Ausgabe auch insgesamt
33,9 Gramm, da zu der reinen Goldunze von 31,1 Gramm noch
knapp drei Gramm Kupfer hinzu kommen.
Seit 1980 vier Ausgaben von 1/10 bis 1 Unze
Die bislang einzige Veränderung bei der Krügerrand-Prägung
gab es im Jahr 1980, als zusätzlich zur bisherigen 1-Unzen-Ausgabe
noch drei kleinere und preisgünstigere Stückelungen
zu 1/2, 1/4 und 1/10 Unze Gold hinzu kamen. Die entsprechenden
Durchmesser der Münzen betragen 32,7, 27, 22 und 16,5
Millimeter.
Außerdem wird der Krügerrand von Anfang an sowohl
in Normalausführung Stempelglanz, als auch
in der höchsten Prägequalität Polierte
Platte (PP) gefertigt. Die einfachere Variante, zu erkennen
an den 180 Randzahnungen gegenüber 220 in PP, orientiert
sich am täglichen Goldpreis. Dagegen wird der polierte
Krügerrand für Sammler, die das Besondere schätzen,
zu höheren Preisen und in limitierten kleinen Prägeauflagen
ausgeliefert.
Prestige-Set in PP auf 700 Exemplare begrenzt
Wem dies noch nicht exklusiv genug ist, für den gibt
es zur Krönung noch das sogenannte Prestige-Set. Es erscheint
mit allen vier Stückelungen in einer Münzenkassette
aus Tamboti, einem einheimischen Edelholz. Außerdem
gibt es das Prestige-Set nur 700 Mal pro Jahrgang, wobei jede
Holzkassette einzeln durchnummeriert ist.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe Januar/Februar 2007.
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