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Die Münzdesignerin Barbara G.
Ruppel zeigt Elisabeth als Helferin
der Armen, umgeben von Wartburg und Elisabethkirche.
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Nun ist auch über das Design der deutschen 10-Euro-Silbermünze
Elisabeth von Thüringen entschieden. Sie
soll am 8. November 2007 nach einem Entwurf von Barbara G.
Ruppel aus Krailing erscheinen.
Mit dem Silber-Euro 800. Geburtstag Elisabeth von Thüringen,
der den Abschluss des deutschen Münzprogramms 2007 bildet,
wird eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Mittelalters
gewürdigt. Sie wurde 1207 als Tochter des ungarischen
Königs Andreas II. in Sárospatak geboren und schon
mit vier Jahren an den thüringischen Hof geschickt. Dort
heiratete sie im Jahr 1221 den späteren Landgrafen Ludwig
IV. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.
Nach dem Kreuzfahrertod Ludwigs am 11. September 1227 wurde
Elisabeth, die asketisch lebte und sich ganz der Wohltätigkeit
widmete, von der Wartburg vertrieben und kam nach Marburg.
Hier gründete sie ein Franziskushospital und opferte
sich, angeleitet von ihrem Beichtvater Konrad von Marburg,
in der Armen- und Krankenpflege auf. Schon 1235, vier Jahre
nach ihrem frühen Tod, wurde Elisabeth von Papst Gregor
IX. heilig gesprochen. Ihr Namensfest ist am 17. November.
Lebensmittelpunkte und Wirken Elisabeths
In überzeugender Weise, so das Preisgericht in seinem
Protokoll zum Münzwettbewerb, wird das Wirken der Heiligen
Elisabeth von Thüringen auf dem siegreichen Entwurf von
Barbara G. Ruppel aus Krailing dargestellt. Im zentralen Vordergrund
steht hier die an eine gotische Skulptur erinnernde Figur
Elisabeths beim Speisen der Armen, die im unteren Teil eines
Vierpasses zu sehen sind. Den oberen Teil zieren die Wartburg
bei Eisenach und die Elisabethkirche in Marburg als Symbole
für die Lebensmittelpunkte der Gewürdigten.
Spezifikationen:
800. Geburtstag Elisabeth von Thüringen, 2007, 10 Euro,
Silber 925/1000, ø 32,5 mm, 18 g, Auflagen noch nicht
festgelegt, Prägestätte Berlin (A), Randschrift
WIR SOLLEN DIE MENSCHEN FROH MACHEN.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe November / Dezember 2006.
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