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Deutscher Gold-Euro 2006: "Klassisches
Weimar".
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2006 wird die UNESCO-Serie mit dem Gold-Euro Klassisches
Weimar fortgesetzt. Schon heute ist die Nachfrage riesig,
denn die Auflage wird wohl nicht höher sein als beim
Gold-Euro 2005, der mit hohen Wertsteigerungen glänzt.
Aus Schaden wird man klug. Sammler, die 2005 nicht rechtzeitig
ihren Gold-Euro zum Erstausgabepreis reservierten, mussten
wenig später erhebliche Aufschläge bezahlen, wenn
sie die Münze dennoch besitzen wollten. Damit ihnen das
nicht noch einmal passiert, ist die Nachfrage nach dem 2006er
Gold-Euro schon heute riesengroß. Wo immer sie ein Angebot
finden können, reservieren die Sammler die Goldmünze,
die Anfang Oktober erscheinen wird.
UNESCO-Serie wird fortgesetzt
Der Gold-Euro 2006 setzt die im Jahr 2003 begonnene Serie
der Weltkulturerbestädte Deutschlands fort. Die Erstausgabe
galt Quedlinburg und zeigt ein Monogramm aus der Zeit der
Stadtgründung sowie angedeutet einige markante Bauten.
2004 wurde die Stadt Bamberg mit einer sehr gelungenen Ansicht
der denkmalgeschützten Altstadt geehrt. Nachdem 2005
die historische Serie aus Anlass der Fußball-WM für
ein Jahr unterbrochen wurde, geht es nun im Herbst weiter
mit der UNESCO-Weltkulturerbestadt Weimar.
Klassisches Weimar ist der Titel der Münze,
auf der der Grafiker Dietrich Dorfstecher die elf Gebäude
Weimars, die auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste stehen, zu
einer perspektivischen Collage vereinte. Es sind dies: Schloss
Ettersburg, Schloss Tiefurt, Schloss Belvedere, Goethes Gartenhaus,
das Stadtschloss, die Anna-Amalia-Bibliothek, das Schiller-Haus,
das Goethe-Haus, das Wittumspalais, die Herder-Kirche und
die Fürstengruft. Auf der Münze sollte auch zum
Ausdruck kommen, dass Weimar eigentlich ein Park ist,
in welchem eine Stadt liegt, wie der Schriftsteller
Adolf Stahr, einmal sagte. Deshalb kam der Staffelung der
Gebäude besondere künstlerische Bedeutung zu. Die
Freiflächen im oberen Teil der Münze symbolisieren
die großen Gartenanlagen, die ja ebenfalls Teil des
Weltkulturerbes sind.
Die Münze wird wie gehabt den Nennwert von 100 Euro aufweisen,
besteht aus einer halben Unze (15,5 Gramm) 999,9er Feingold
und hat einen Durchmesser von 28 Millimetern. Die genaue Auflage
wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben, sie dürfte
dem Vernehmen nach aber nicht über den 5 x 70.000 Exemplaren
pro Prägestätte liegen, die auch der Gold-Euro 2005
hatte.
Der Erstausgabepreis hängt vom Goldwert ab
Der Erstausgabepreis wird wie immer erst kurz vor der Ausgabe
Anfang Oktober festgelegt und ist abhängig vom dann gültigen
amtlichen Goldpreis. Und der steigt ja bekanntlich seit Jahren
fast ungebremst an. Man darf gespannt sein, wo er am 1. Oktober
gelandet ist. In jedem Fall aber hat der Sammler bei dieser
Münze die Sicherheit, dass er einen reellen Gegenwert
für das gekaufte Gold erhält.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe Mai / Juni 2006.
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