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Eine echte Rarität: Erstmals
wurde der Krügerrand außerhalb Südafrikas
geprägt mit dem Berliner Bär und den Initialen
"OS" für Otto Schultz.

Der Berliner Münzdirektor Dr. Andreas Schikora
und sein südafrikanischer Kollege Andile Mvinjelva präsentieren
die 5-Shilling-Replik von 1892.
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Ein Berliner Medailleur gilt als Schöpfer der
berühmten Krügerrand-Münze aus Südafrika.
Eine wertvolle Sonderedition erinnert daran.
Anlässlich der World Money Fair 2006 haben sich die Münzstätte
Berlin und die Münze Südafrikas (SA Mint) zu einem
einzigartigen Projekt zusammengefunden. Erstmalig in der Geschichte
des Krügerrandes wurde die Münze zu 1 Unze außerhalb
Südafrikas geprägt, von der Staatlichen Münze
Berlin.
Dieses Ereignis hat einen historischen Grund. Dr. Andreas
Schikora, Leiter der traditionsreichen Prägestätte
erklärt: Der Berliner Medailleur Otto Schultz (1848-1911)
ist der Großvater des Krügerrand. Die Kopfseite
des Krügerrand die berühmteste Goldmünze
der Welt geht bis heute auf seinen Entwurf von 1892
zurück. Damit gilt ein Berliner Bürger als der Schöpfer
eines der Wahrzeichens Südafrikas. Für uns Grund
genug, gemeinsam mit der Münze Südafrika eine Sonderprägung
aufzusetzen.
Dieser 2006er Krügerrand weist als numismatische Besonderheit
das Münzmeisterzeichen von Berlin, einen gekrönten
Bärenkopf, sowie die Initialen OS (für
Otto Schultz) auf. Er ist enthalten in einem Otto Schultz
Krügerrand-Set 2006, das neben dieser Rarität
aus weiteren drei Gold-Krügerrands im Gewicht von 1/10,
1/4 und 1/2 Unze, sowie der Replik der
5-Shilling-Silbermünze von 1892 in einer edlen Holzkassette
besteht.
Messebesucher konnten das Set, das in einer Auflage von nur
700 Exemplaren erschien, zum Ausgabepreis von 2.290 Euro erwerben.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe März / April 2006.
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