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Das erste Original-Foto einer Probeprägung
beendet die Spekulationen: Auf der Adlerseite findet sich
das Prägezeichen (hier "F" für Stuttgart).

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Bereits im September 2004 zeigte das Deutsche Münzen
Magazin als erste Publikation weltweit eine Computergrafik
des deutschen Fußball-Gold-Euros 2005. Jetzt gibt es
das erste Foto einer fertigen Probeprägung mit
Münzzeichen.
Das Deutsche Münzen Magazin berichtete letztes Jahr
als erste Zeitschrift von der Sensation: Deutschland wird
2005 seine erste Goldmünze zum Thema Fußball herausgeben.
Das Bundeskabinett hatte am 1. September 2004 beschlossen,
als Krönung der Silber-Serie zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft
2006 nun doch die von vielen Sammlern und dem Präsident
des Organisationskomitees, Franz Beckenbauer, geforderte Goldmünze
zum größten Sportereignis in Deutschland prägen
zu lassen.
Erste deutsche Münze mit zwei Künstler-Monogrammen
Aus gut informierten Quellen hatte die DMM-Redaktion vorab
erfahren, wie die Münze wohl aussehen werde und fertigte
eine Computergrafik an. Vergleicht
man dieses Bild mit dem jetzt vorliegenden ersten Foto
einer Probeprägung, so wird man nur geringe Abweichungen
feststellen.
Augenfälligster Unterschied gegenüber den Münzen
der Silberserie (von denen wir die Umschrift für unser
Foto geliehen hatten): Deutschland 2006
steht nicht mehr auf dem Kopf, sondern ist zwischen
zwei Punkten aufrecht stehend ausgeführt. Auch
die Nähte des Fußballs in der Mitte
wurden überarbeitet und das anonymisierte Künstler-Namenskürzel
XY wurde jetzt durch das echte HH
für Heinz Hoyer aus Berlin ersetzt.
Die Wertseite wurde weitgehend unverändert von der Silbermünze
übernommen, aber direkt über dem (in 100 Euro geänderten)
Nennwert taucht jetzt auch hier ein Monogramm auf: das OE
steht für Erich Ott aus München, der die Wertseite
mit dem Fußball-runden Adler geschaffen hat.
Für den Sammler das wichtigste Merkmal auf der Wertseite
ist aber ohne Zweifel das Münzzeichen (hier F
für Stuttgart). Auf den Silbermünzen der Fußball-Serie
wurde ja bekanntlich auf ein deutlich sichtbares Prägezeichen
verzichtet, stattdessen befindet sich ein Hinweis auf den
Prägeort in der Randschrift. Da bei der Goldmünze
der Rand geriffelt ist, war das hier nicht machbar. Außerdem
weisen alle deutschen Gold-Euros die Prägezeichen der
fünf Münzstätten auf und werden von einer nicht
unerheblichen Zahl von Sammlern ja auch als komplette Sätze
gesammelt. Deshalb ist es nicht überraschend, dass auch
der Fußball-Gold-Euro 2005 ein Münzzeichen trägt.
Ein Merkmal von großer Bedeutung für die Wertentwicklung
allerdings: Beträgt doch die Auflage an identischen Münzen
so nur ein Fünftel der Gesamt-Prägemenge.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe März / April 2005.
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