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Goldmünze aus San Marino.
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Der Deutschland-Sammler reibt sich verblüfft die
Augen: Ein Germanisches Museum in Gold?
Nein, natürlich nicht. Die Goldmünze mit dem Motiv
der berühmten Adlerfibel stammt aus San Marino und trägt
die Jahreszahl 2004. Und das hat seinen guten Grund: Das Schmuckstück
einer ostgotischen Adeligen, das sich in der Sammlung des
Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg befindet, wurde
einst in San Marino gefunden.
Der Schatz von Domagnano, der vor über einem Jahrhundert
ausgegraben wurde, gilt als einer der bedeutendsten Funde
des germanischen Frühmittelalters (um 500 nach Christus)
und verbindet gleichzeitig die Geschichte San Marinos mit
der Europas.
Für den Münzensammler hierzulande besonders interessant
an diesem 2-Scudi-Goldstück ist natürlich, dass
es motivgleich mit der ersten bundesdeutschen Gedenkmünze
ist und deshalb sicherlich als interessantes Belegstück
auch in einige Deutschland-Sammlungen Eingang finden wird.
Spezifikationen: Gotische Adlerfibel, 2004, 2 Scudi,
999 Gold, PP, 21 mm, 6,45 g, Auflage 6.500.
Vollständiger Artikel im DEUTSCHEN MÜNZEN
MAGAZIN, Ausgabe Januar / Februar 2005.
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